UML
Auf die Gefahr hin rückschrittlich zu wirken: Was soll eigentlich so toll daran sein, UML-Werkzeuge zum Entwickeln eines Klassenmodells zu benutzen?
Man möge mich nicht falsch verstehen: Diese Werkzeuge sind nett, um ein grobes Modell der Klassen und ihrer Beziehungen untereinander zu visualisieren. Aber wenn man anfängt, auch Methoden und Attribute zu definieren, ist der Workflow (in Visual Paradigm):
- Edit Class specification
- Finde in 4 Zeilen Tabs "Operations"
- Add Operation Specification
- Finde in 3 Zeilen Tabs Parameters
- Add Parameter Specification (immer noch 2 Zeilen Tabs)
- "Name" immerhin schon vorausgewählt, tippe "location"
- Tab Tab
- Typ: String
- OK (Parameter)
- OK (Operation)
- OK (Klasse)
verglichen mit dem Eintippen von:
public Data load(String location);
Ja, ich spüre wie meine Produktivität himmelwärts schießt...
Ich tippe meine Klassendefinitionen jetzt wieder auf althergebrachte Weise und importiere sie dann in das UML-Werkzeug.
Solls das sein? Ich bezweifle es.
Update: Ein Kommilitone und selbsternannter VP-Guru informierte mich gerade darüber, dass es im Kontextmenü Add>Operation gibt, was wesentlich besser ist. Danke!